Ausbildungszentrum       St. Ambrose, KAFUE

Die Erzdiözese in Lusaka (Eigentümerin des Berufsbildungszentrums) hat uns gebeten, auch das Ausbildungszentrum St. Ambrose in Kafue (25 km entfernt von Chikupi) mit zu betreuen. Dieses Zentrum beinhaltet sowohl handwerkliche Ausbildungen, als auch Lehrpersonen-Ausbildungen für Kindergarten, Primar- und Sekundarschule.

Mit einer Schreinerei und einem Nähatelier sollen das Lehrerseminar und die Berufsschule mitfinanziert werden. Die ganze Institution ist finanziell sowie qualitativ am Boden. Die Diözese möchte, dass die Ausbildung in St. Ambrose das gleich gute Niveau erreicht wie das Berufsbildungszentrum Chikupi.

Wir haben uns diese Anfrage lange überlegt. Es brauchte viel Zeit bis wir Überblick über die Geschäftsbücher, die Finanzen und den Betrieb hatten. Wir haben auch mit Fachleuten aus der Schweiz und Sambia diskutiert. Die Infrastrukturen sind relativ gut. Die Diözese hätte viele Aufträge für die Schreinerwerkstatt. Doch die desolaten Werkstätten müssen zuerst auf einen Minimumstandard gebracht werden. Die Produktion und der Verkauf von Möbeln und Arbeitskleidern werden jetzt vorangetrieben, damit in einem fernen Zeitpunkt das Ausbildungszentrum finanziell selbstständig wird.

Es ist sicher ein Wagnis neben dem Berufsbildungszentrum Chikupi, das finanziell noch nicht ganz unabhängig ist auch das St. Ambrose Bildungszentrum zu betreuen. Wir sind guter Hoffnung, dass wir Menschen finden, die mithelfen die beiden Bildungszentren auf gute Wege zu geleiten.

In unsere Überlegungen haben wir auch die Flüchtlingssituation auf dieser Welt miteinbezogen. Es werden immer wieder Stimmen laut, die sagen, dass man den Menschen vor Ort eine Möglichkeit für ein besseres Leben geben solle. Wir sehen die Förderung der Bildung in Sambia als einen Beitrag dazu.